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Planeten – Sonnen. Im Anfang …, 2006
Acryl, Öl, Pastell/Leinwand, 205 × 280 cm
Ausstellung: 2006 Mannheim, Galerie Zimmermann

Bernd Zimmer

1948 in Planegg bei München, Er lebt und arbeitet in Polling, Oberbayern.
Mit Rainer Fetting, Helmut Middendorf, Salomé und anderen gründet er 1977 die Galerie am Moritzplatz, die bis 1981 besteht. 1980 werden Arbeiten dieser sogenannten Jungen Wilden im Berliner Haus am Waldsee unter dem Titel Heftige Malerei erstmals einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt. 1981 ist Bernd Zimmer in der Ausstellung Rundschau Deutschland vertreten. 2001 führt ihn eine Reise nach Ägypten, 2003 nach Karelien in Nordwestrussland, 2004 nach Syrien und 2005 nach Island. 2006 zeigt die Kunsthalle Mannheim die erste umfassende Ausstellung der Cosmos-Bilder.

Bernd Zimmer – Webseite


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O.T. 1956, Öl auf Karton
Signiert und datiert, 51 x 73 cm

Conrad Westpfahl

23. November 1891 in Berlin; † 23. Juli 1976 in Wetzhausen, war ein Maler. Er gilt als bedeutender Vertreter der deutschen Informellen Kunst und war Gast der Gruppe Zen 49. Sein Werk zeigt beispielhaft, wie groß die Einschnitte sind, die das Dritte Reich im Leben der Avantgarde hinterließ: Unterdrückung der gerade erst gefundenen Abstraktion 1933, Hinwendung zur Figur in den Jahren des griechischen Exils, „illegale“ Porträtaufträge in der Zeit des Malverbots. Trotz allem setzte er nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges sein ungegenständliches Werk fort und fand 1958/59 zu einer lyrischen Form des Informel. Bis zu seinem Tod veröffentlichte Westpfahl in den wichtigen Kunstzeitschriften der damaligen Zeit wie unter anderem dem Kunstwerk weit mehr als 40 Aufsätze.


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O.T. 1995, Acryl auf Nessel
Signiert und datiert, 180 x 180 cm

Christoph Unger

1961 in Freising, lebt in London und bei Passau auf seinem Bauernhof.1981–87 Studium an der Akademie der Bildenden Künste, München. 1992 Arbeitsstipendium in Budapest. 1996 USA-Stipendium des Bayerischen Staates, New York. 1996–98 In Christoph Unger‘s Werken entwickelt sich Malerei als dynamischer, dialogischer Prozess in der Frage nach dem »Bild«. Seine Bilder sind Untersuchungen an und über sich selbst – sie sind dauernde Selbstaufklärung im Spannungsbereich von Anschauung und Reflexion. Unger verbindet den Eindruck flüchtiger Erscheinung mit massiver Präsenz körperhafter Farbsubstanz. Schichten transparenter und opaker Farbsetzungen spiegeln an der Bildoberfläche die Ambivalenz von Aufbau und Freilegung als malerische Bildfindung.


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Impressions from the Streets, 2012
Öl auf Leinwand / Oil on canvas
Signiert und datiert, Durchmesser 200 cm

Ekrem Yalcindag

1964 Gölbasi, Türkei. Ekrem Yalcindag, zweifellos einer der bekanntesten türkischen Künstler der Gegenwart. Er schreibt sich 1985 an der Dokuz Eylül Universität in Izmir ein. Hier wird Ekrem Yalcindag 1990 Meisterschüler von Adem Genc. 1994 übersiedelt er nach Deutschland, um an der Städelschule in Frankfurt am Main bei Hermann Nitsch und Thomas Bayrle seine Studien fortzusetzen. 1999 nimmt Nitsch ihn als Meisterschüler an. Ekrem Yalcindag steht in der Tradition der geometrischen Abstraktion und der Konzeptkunst. Er schafft aus abstrakten, oft geometrischen Formgebilden durch kunstvolle, sich ornamental wiederholende Arrangements beeindruckende Werke. Berühmt sind die zwei Meter großen Rundbilder, die mit farbigen, konzentrischen Ringen strukturiert sind.


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O.T. 1958
Öl, teils verdünnt, Tempera und Tusche auf Karton.
Signiert und datiert, 50 x 65 cm

Theodor Werner

14. Februar 1886 in Jettenburg, Württemberg; † 15. Januar 1969 in München, war ein deutscher Maler. Die wichtigste Schaffensperiode von Theodor Werner begann ab dem Jahr 1947, wo er zu den bedeutenden Vertretern der abstrakten Malerei gehörte. Von 1946 bis 1959 lebte und arbeitete Theodor Werner in Berlin. In den Jahren 1950 bis 1955 war er dort als Mitglied der Künstlergruppe ZEN 49 aktiv. Ferner wurde er Professor an der Berliner Akademie der Künste und 1956 Ehrensenator der Hochschule für Bildende Künste. Theodor Werner war 1955 Teilnehmer der documenta 1 und – wie auch seine Frau Woty – auf der documenta II 1959 in Kassel vertreten. 1959 zog er nach München, wo er bis zu seinem Tod lebte und arbeitete.